Die portugiesische Schriftstellerin Ataide de Oliveira manifestierte in einem ihrer Werke den Gedanken dass die Bevölkerung der Stadt „Olh ã o“ überwiegend oder ausschließlich von Menschen aus dem Norden Portugals besetzt wurde.
Die ersten Bewohner des Ortes „Olh ã o“, seien Nachfahren des Distriktes von Aveiro, eventuell abstammend der Gemeinde von Ovar und Ilhavo, weil man an keinem anderen Strand der Algarve so kühne Fischer mit bester Stimmung für die Schiffsarbeit des Meeres entdeckt als in „Olhão“.
Jedoch ist es möglich, dass vor dem Jahrhundert
XVI XVII ein Volk unter maurisch, moslemischer Herrschaft existierte, da sich diese Bewohner nicht nur wegen der salzigen Granatäpfel und den Kunstfertigkeiten, (Kellen, Tier- und Menschenknochen, Teile einer Küche) niederliessen, sondern auch wegen des Fakts, dass eine Kolonie von Ilhavos und Ovarinos nur entstanden sein konnte, nachdem Marques de Pombal Leute nach Vila Real sandte.
Zu diesem Zeitpunkt war „Olhão“ bereits ein Dorf mit mehr als 2000 Einwohnern.
Man sagt das „Olh ã o“ von dem arabischen Wort „ALHAIN“ abstamme, welches wachsende Quelle bedeutet, jedoch sich wegen fonologischen und fonethischen Änderungen natürlicherweise zum Terminus „ALHAM“ wandelte, danach zu „OLHAM“ und letztendlich zu „OLH Ã O“. Indess, das Volk hat seine eigene Version und nach Angaben von alten Zeugen, sei „Olh ã o“ die Steigerung des Substantivs „Olho“ , abstammend von „Olho de Agua“ (wachsende Quelle oder Pfütze von großem Ausmaß), da bereits in dieser Zone reichliche „Olhos de Agua“ existierten, was die Ansiedlung von Menschen und Bauten von ersten Hütten, konstruiert aus Rohrstöcken und Halmen, führte.
Die ersten Architekturkonstruktionen Olh ãos bestehen aus Stein und Kalk und diese Technik wird erstmals zwischen 1600 und 1610 in der Kapelle von „Nossa Senhora do Rosario“ angewandt. Heute trägt die Kapelle den Namen Igreja „Nossa Senhora da Soledade“.
Im Jahre 1695 wird „Olhão“ zu einer eigenständigen Gemeinde. Ernannt durch den Bischof der Algarve, D. Sebastian de Gama. Vorher gehörte sie zu der Gemeinde „Quelfes“. Im Jahre 1718 gibt es schon etliche Häuser aus Mauerwerken und im Jahre 1722, am 2 Juni, entsteht das erste Verlangen nach Erweiterung, da es sich ja nun um eine eigene Gemeinde handelt.
Die Kleinstadt „Olhão“ war lange Zeit unter Herrschaft von Franzosen, viele Portugiesen wanderten nach Brasilien aus. Die „Olhanesen“ zeigten sich unzufrieden und fühlten sich unterdrückt durch die Steuern und durch die Angeleinschränkungen.
Unter dem Druck der französische Armee und nach zwei Tagen der Verschwörung bereiteten sie sich auf einen Hinterhalt auf der Brücke von Quelfes vor. Am 16 Juni 1808 am Tag „Do Corpo de Deus“ setzen sich die Olhanesen gegen die französischen Kräfte durch. Nach diesem Sieg beschloss der Herr und Meister eines Fischerkajaks, der „Bom Sucesso“ (guten Erfolges), dem zuvor nach Brasilien geflohen Prinzen
D. Johannes diese Neuigkeit des Triumphes über die französischen Besatzer zu überbringen. Es gelang ihm, noch am 22. September des selben Jahres in Rio de Janeiro, diese Siegesnachricht zuzustellen.
Als Gegenleistung erhält „Olhão“ von der Monarchie den Titel als Kleinstadt, unter anderem, Kleinstadt „Olhão“ der Wiederherstellung.
Ebenfalls ist „Olhão“ bekannt als Stadt des Kubisten, oder auch als Hauptstadt der Ria Formosa, es ist eine sich entwickelnde Stadt. Diese Stadtgemeinde, insgesamt zusammengesetzt aus fünf Gemeinden, grenzt sie sich durch das Typische der Menschen untereinander ab, die immer noch das traditionelle Fischen bevorzugen und die daraus entstandenen Industrien, besonders die Konservierung von Fischprodukten. „Olhão“ ist einer der Hauptfischerhäfen unseres Landes.